Was ist Zutrittskontrolle?
Zutrittskontrolle bezeichnet Systeme, die den physischen Zugang zu Gebäuden oder Räumen regeln, protokollieren und verwalten. Von der einfachen Codesperre bis zum biometrischen Hochsicherheitssystem.
Komponenten
- Identifikation: Karte, PIN, App, Fingerabdruck
- Steuerung: Controller, Software, Cloud
- Verriegelung: Elektroschloss, Motorschloss, Türöffner
DSGVO
Zutrittsprotokolle und biometrische Daten unterliegen der DSGVO. Erforderlich: Datenschutz-Folgenabschätzung, informierte Einwilligung, begrenzte Speicherdauer.
Häufige Fragen zur Zutrittskontrolle
Zutrittskontrolle vs. Smart Lock — was ist der Unterschied?
Ein Smart Lock ist eine Einzeltürlösung. Eine Zutrittskontrolle ist ein vernetztes System für mehrere Türen mit zentraler Verwaltung, Protokollierung und Berechtigungsmanagement. Für Privatwohnungen reicht ein Smart Lock; für Büros, Praxen und Gewerbe ist eine Zutrittskontrolle sinnvoller.
Was muss ich bei der DSGVO beachten?
Zutrittsdaten sind personenbezogene Daten. Sie müssen: eine Datenschutzfolgenabschätzung durchführen, Mitarbeiter informieren, Speicherzeiten begrenzen (max. 90 Tage empfohlen) und bei Biometrie eine freiwillige Einwilligung einholen. Ein Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht.
Welche Identifikation ist am sichersten?
Am sichersten ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (z.B. Karte + PIN oder Fingerabdruck + PIN). Einzelfaktoren: Fingerabdruck ist komfortabel und sicher, Karten können verloren gehen, PINs können ausgepäht werden. Für Hochsicherheit: Biometrie + PIN.